Spring 2010 Couture-Valentino
Inspirationsordner 1



Spring 2010 Couture-Chanel



Berlin Fashion Week 2010
Kaviar Gauche
Und als krönenden Abschluss platzierte der Michalsky seine Show mit dem komplizierten Laufsteg ans Ende der Veranstaltung. Er blieb seiner lässigen Mode treu und ließ puristische Formen und Farben über den Laufsteg geleiten. Die Outfits sind durchaus tragbar, durchaus sportlich und doch chic. Sehr modern und minimalistisch. Die Kreationen in den Erdtönen finde ich persönlich am besten. Vor allem die Kombination zwischen den langen Woll-Cardigens und der Skinny Pant. Michalsky hat auch alles richtig gemacht und ich würde sagen er steht nun nicht mehr im Schatten Marc Jacobs, falls er dort jemals gestanden hat.
Helping Haiti 2

Helping Haiti

Inspiration: Horst.P Horst

In meinem Kunst-Kurs müssen wir uns ein Foto aus der Fotogeschichte aussuchen und das zum Thema " Vorbild-Nachbild" mit einer oder mehreren Veränderungen kopieren. Also es soll eine veränderte Kopie des Originals ergeben. Jetzt bin ich dabei den legendären Fotografen und Meister des Surrealismus Horst P.Horst als Inspirationsquelle zu verwenden. Warum?, weil er die besten Porträts schoss, die Wirklichkeit verzerrte und für die Vogue gearbeitet hat, einem Modemagazin. Seine berühmtesten Bilder sind unter anderem das Portrait von Coco Chanel, das Vogue Cover, und das Bild vom Mainbocher Corset.
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Auf seiner Homepage habe ich einige Bilder entdeckt, die mich angesprochen haben. Doch letztendlich wurde das oben abgebildete Portrait von Lady Mendl Elsie de Wolfe DAS Vorbild. Auf dieser Fotografie ist sie vor einem Gemälde, welches sie ebenfalls darstellt, abgebildet. Dadurch das Horst P. Horst eine simple und doch geschickte Bildanordnung (sprich aus dem Rahmen rechts unten wächst die Frau heraus ) verwendet hat, wirkt das Foto sehr einfach. Der starre Blick der Frau, das doppelte Portrait und ihr Kostüm verleihen dem Ganzen gleichzeitig eine etwas fremde Wirkung auf den Betrachter. Denn obwohl die Fotografie lediglich eine Frau vor einem Gemälde zeigt, wird man dazu provoziert sich mehr dabei zu denken. Und all diese Verwirrung, Nachdenklichkeit und Träumerei erreicht Horst mit nur einem Portrait, dessen Aufgabe noch nicht einmal ist etwas anderes darzustellen als es abbildet. Okey, das war so in etwa die Wirkung auf mich.

Ich versuche nun bei meinem Nachbild die Techniken, die die Fotografie ausmachen, beizubehalten. Und da meiner Meinung nach der Doppel-Portrait Effekt, die Anordnung der Bildgegenstände und die altmodisch gekleidete Frau dem Bild das gewisse Etwas geben, werde ich diese in meiner Arbeit wiederauftauchen lassen. Alles andere versuche ich sinnvoll zu verändern.
Mein Idee: Ein junges Mädchen (ähnlich gekleidet) sitzt mit dem selben bitteren Blick, wie Lady Mendl vor einer Wand, an der 7-8 Porträts hängen. Alle bis auf eines gleichen einander, und weil das eine aus der Reihe tanzt ,blicken sie dieses gekränkt an.
Einige Beweggründe und Hintergedanken dazu wären die Gesellschaftlichen Normen, die einen zwingen sich anzupassen. Oder das, egal wie streng man kontrolliert und versucht(perfekt einstudierte Pose der Frau, geometrisch korrekte Bildanordnung ) jemand immer aus der Reihe tanzt.
Und was hält ihr davon?
Mode Rückblick 2000-2009

Die 40er und 50er waren chic und streng, die 60er und 70er waren eine Zeit der Veränderung und der modischen Revolution, die 80er und 90er waren grässlich, verrückt und abgedreht. Jedes der vergangenen Jahrzehnte hat seine eigenen Stichwörter. Doch was ist mit dem Unseren(2000-2010), wer machte das Mode-Jahrzehnt aus, Welcher Trend plagte die Menschheit, was kam neu dazu und was wiederholte sich. Im folgenden Post versuche ich die letzten Jahre kurz zusammenzufassen.
Wobei sich das leichter anhört als es ist. Denn wie soll man so eine umfassende Zeit merksatzlang kürzen. Erinnert man sich zurück, gab es alles: Vom Bling Bling - Hip Hop Look bis zum harmlosen Boho-Schick. Mary Kate Olsen trug bordeaux roten Lippenstift mit Strinband und schwarzem Overall während Paris sich mit knappem Strech-Kleid inklusive Chihuahua auf dem roten Teppich zur Schau stellte.
Mit der Demokratie und der neue gewonnenen Freiheit wurden die Menschen überfallen vom "Alles ist möglich"- Fieber. Neue Trends, Frisuren, Musik-Richtungen und vorallem Schuhe kamen auf den Markt und jeder wollte seine neu erworbene Unabhängigkeit genießen, indem sie alles trugen und schneiden ließen, was zu tragen und zu schneiden lassen war. Daher die eher unpassendern und grässlichen 80er und vorallem 90er. Doch aus Fehlern lernt man bekanntlich und so regte sich die Masse langsam wieder ab.
Zum ersten mal nach den verwirrten Mode-Jahren haben sich Designer wieder ernsthaft hin gesetzt und sich überlegt, was das neue Jahrzehnt ausmachen soll. Wie man sieht waren sie sich mehr oder weniger auch alle einig. Das neue Jahrzehnt wird eine Art Revival aller vergangener Jahrzehnte. Alle vergangenen Trends kommen wieder nur ein wenig abgeändert. Wer schon immer die 70er mochte, soll die 70er ausleben und so kamen wieder Flowerprnits, Stirnbänder, Stickerein, Tunikas und Kaftans in die Mode. Doch wer es lieber düster möchte, muss nicht gleich zum Außenseiter werden, denn genauso IN wie Zigeuner-Tops waren tiefschwarze Roben, schwarzer Nagellack, Samt und Totenköpfe auch. Jeder wie er mag.
Einen bestimmten Dresscode schien es nicht mehr zu geben. Jeder hatte seinen eigenen besonderen Look, den er verfolgte und manche konnten sich bei der großen Auswahl einfach nicht entscheiden und wechselten je nach Laune von einem zum anderen ab. Die Hip Hopper zeichneten sich trotz neuer Indie-Welle, sprich Skinny Jeans für femme and male, durch ihre Oversize Klamotten aus, American Apparel rief wieder den Nu Rave aus 1988 in die Mode und Party-Szene.Ballerinas und Babydolls mit Rüschen und Prints à la Chloé und Marc Jacobs ließen wieder Mädchen Mädchen sein, ohne naiv zu wirken und der Rockstar-Look erlaubte Frau und Mann Netz,Leder, Risse in der Kleidung und Schminke zu tragen ohne mit Prostituierten oder gar Transen verwechselt zu werden. Ja sogar der spießige Look inklusive Nerd-Brille, Rautenmuster, Fliege und einem Hauch Grandma-Feeling fanden Platz in den Schränken der coolen Kids.

Wie soll man bei so einer Bandbreite sich kurz fassen. Alles hat sich geändert und doch kommt einem alles so bekannt vor. Veränderungen folgten auf Veränderungen bis alles möglich war. Die Jeans zum Beispiel saß erst unverschämt tief und sprang dann wieder in die Höhe. Und nun kann man sowohl Hüftjeans als auch Tailienjeans tragen ohne sich wie im falschen Film zu fühlen. Erst war sie oben eng und unten weit, dann war sie nur eng, dann wieder nur weit und jetzt sogar ganz im Sinne einer Karotte oben weit und unten eng. Was kommt, das geht und was geht , das kommt auch wieder. Wenn die Mama sagt, das behalt`doch Kind, morgen ist es wieder ungemein modisch, so hat sie recht damit.
Was auch sehr zum Fortschritt der Mode beitrug war die Demokratisierung der Runway-Kreationen. H&M, trotz schrecklicher Qualität, gewann die Masse für sich, weil es Ware designt by Karl, Cavalli und co. anbot. Zum ersten mal durften sich Normal Sterbliche Besitzer eines Viktor & Rolf Mantels nennen. Doch die wahrscheinlich revolutionärste Veränderung in der Modewelt während diesem Jahrzehnts ist und wird wahrscheinlich der Einlass der Blogosphäre in die exklusiven Schauen und Shoots der Designer bleiben. Anstatt nur ferne Berichte von fernen Reporterinen mit zu hohem Absätzen und zu hoher Nase zu lesen, hat man heute die Möglichkeit aus der Perspektive einer Gleichaltrigen Lageberichte aus dem Backstage Bereich und aus der ersten Reihe zu verfolgen. Niemand braucht mehr dank der Blogs darauf zu warten entdeckt zu werden, denn wer Talent hat oder einfache eine starke Meinung schreibt und berichtet über sich selbst.
Ich für meinen Teil bin glücklich in einem so tolleranten und vielfälltigem Jahrzehnt aufgewachsen worden zu sein und ich freue mich auch auf das nächste, obwohl die Aussichten nach einer noch besseren Mode-Atmosphäre schlecht aussehen.
Die erfolgreichste und meiste kopierte Kollektion
BALMAIN SPRING SUMMER 2009
Stichwörter: Nieten-Sandalen, der Military Chic, Big Shoulders, Stone washed Jeans




Der Pate

2010












